Sicherheitsanfälligkeit: MS10-025 – Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows Media-Diensten kann Remotecodeausführung ermöglichen (980858)
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| Details | |
|---|---|
| Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung |
Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows Media-Diensten kann Remotecodeausführung ermöglichen (980858) |
| CVE-/CAN-Name | CVE-2010-0478 |
| Bedrohungsstufe (Hersteller) | Kritisch |
| Bedrohungsstufe (SophosLabs) | Mittelschwer |
| Lösung | |
| Erklärung des Herstellers | Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Windows Media-Diensten, die auf Microsoft Windows 2000 Server ausgeführt werden. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Angreifer einem Microsoft Windows 2000 Server-System, auf dem Windows Media-Dienste ausgeführt werden, ein speziell gestaltetes Transportinformationspaket sendet. Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Es wird empfohlen, dass auf Systemen, die mit dem Internet verbunden sind, so wenig Ports wie möglich geöffnet sind. Unter Microsoft Windows 2000 Server sind Windows Media-Dienste eine optionale Komponente und nicht standardmäßig installiert. |
| Anmerkungen von SophosLabs | Die Sicherheitslücke beruht auf der Art und Weise, in der die Windows Media-Dienste (unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4) Transportinfo-Netzwerkpakete verarbeiten. Der anfällige Code liegt in der Windows Media Unicast Service-Anwendung (nsum.exe) vor. Die Windows Media-Dienste verteilen/veröffentlichen über diese Datei Medien-Streams. Angreifer können die Sicherheitslücke ausnutzen, indem Sie ein speziell gestaltetes Transportinformationspaket an einen Computer mit Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4 und aktivierten Windows-Media-Diensten senden. Da die Sicherheitslücke privat gemeldet wurde, liegen kaum Exploit-Informationen vor. Zudem sind die Windows Media-Dienste standardmäßig deaktiviert. Zudem sind Firewalls in Unternehmen in der Regel so konfiguriert, dass Remote-Übergriffe blockiert werden. Die Missbrauchsgefahr wird nicht als hoch eingestuft. |
| Testergebnis von den SophosLabs | - |
| Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke | Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen. |
| Eingang des ersten Samples | - |
| Erkennungsdatum | 13. April 2010 |
| Betroffene Software | Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4 |
| Links zu diesem Thema | http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS10-025.mspx http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0478 |
| Quelle | MAPP-Programm |
| Updates | 13. April 2010: erste Analyse |
Begriffserklärung
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.
CVE-/CAN-Name:
Derzeit zugewiesener CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.
Bedrohungsstufe (Hersteller):
Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite
Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs
- GERINGES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
- MITTLERES RISIKO - Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
- HOHES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
- KRITISCHES RISIKO - Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).
Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.
Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.
Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.
Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).
Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.
Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.
Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.
Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.
- Artikel-ID: 110668
- Erstellt: 13.04.2010
- Letztes Update: 10.06.2010

