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Sicherheitsanfälligkeit: MS10-024 – Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Exchange und Windows SMTP-Dienst können Denial-of-Service ermöglichen (981832)

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Details
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung

Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Exchange und Windows SMTP-Dienst können Denial-of-Service ermöglichen (981832)

CVE-/CAN-Name CVE-2010-0024
CVE-2010-0025
Bedrohungsstufe (Hersteller) WICHTIG
Bedrohungsstufe (SophosLabs) Niedrig
Lösung

MS10-024

Erklärung des Herstellers Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Exchange und Windows SMTP-Dienst. Die schwerwiegendere dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann Denial-of-Service ermöglichen, wenn ein Angreifer einem Computer, auf dem der SMTP-Dienst ausgeführt wird, eine speziell gestaltete DNS-Antwort sendet. Standardmäßig ist die SMTP-Komponente auf Windows Server 2003, Windows Server 2003 x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition nicht installiert.
Anmerkungen von SophosLabs Die öffentlich gemeldete Sicherheitslücke (CVE-2010-0024) kann Denial-of-Service ermöglichen. Sie beruht auf der Art und Weise, in der die Microsoft Windows SMTP-Komponente (Simple Mail Transfer Protocol) einen speziell gestalteten DNS Mail Exchanger (MX)-Eintrag fälschlicherweise analysiert. Angreifer können durch die Denial-of-Service-Sicherheitsanfälligkeit keine Codes ausführen oder sich höhere Benutzerrechte verschaffen, es kann jedoch vorkommen, dass das betroffene System keine Anforderungen mehr annimmt.

Die privat gemeldete Sicherheitslücke (CVE-2010-0025) kann zur Offenlegung von Informationen führen. Sie beruht auf nicht ordnungsgemäßer Speicherzuweisung durch die Microsoft Windows-SMTP-Komponente bei der Interpretation von SMTP-Befehls-Responses. Die Sicherheitslücke kann keine Remotecodeausführung oder Erhöhung von Benutzerrechten ermöglichen. Angreifer können so jedoch Informationen erlangen, um das betroffene System zu manipulieren.
Testergebnis von den SophosLabs -
Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Eingang des ersten Samples -
Erkennungsdatum 13. April 2010
Betroffene Software Microsoft Windows 2000 Service Pack 4
Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 Service Pack 2
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-Systeme
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2
Windows Server 2008 für x64-Systeme und Windows Server 2008 für x64-Systeme Service Pack 2
Windows Server 2008 R2 für x64-Systeme
Microsoft Exchange Server 2000 Service Pack 3
Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2
Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 1 für x64-Systeme
Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 2 für x64-Systeme
Microsoft Exchange Server 2010 für x64-Systeme
Links zu diesem Thema http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS10-024.mspx
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0024
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0025
Quelle MAPP-Programm
Updates 13. April 2010: erste Analyse

Begriffserklärung

Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.

CVE-/CAN-Name:
Derzeit zugewiesener CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.

Bedrohungsstufe (Hersteller):

Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite

Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs

  • GERINGES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
  • MITTLERES RISIKO - Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
  • HOHES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
  • KRITISCHES RISIKO - Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.

Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).

Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.

Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.

Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.

Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).

Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.

Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.

Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.

Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.