Sicherheitsanfälligkeit: MS10-019 – Sicherheitsanfälligkeiten in Windows können Remotecodeausführung ermöglichen (981210)
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| Details | |
|---|---|
| Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung |
Sicherheitsanfälligkeiten in Windows können Remotecodeausführung ermöglichen (981210) |
| CVE-/CAN-Name | CVE-2010-0486 CVE-2010-0487 |
| Bedrohungsstufe (Hersteller) | Kritisch |
| Bedrohungsstufe (SophosLabs) | Mittelschwer |
| Lösung | |
| Erklärung des Herstellers | Dieses Update behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in der Windows Authenticode Verification, die Remotecodeausführung ermöglichen können. Ein Angreifer, dem es gelingt, eine dieser Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, kann vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. |
| Anmerkungen von SophosLabs |
Die Sicherheitsanfälligkeiten können eine Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete PE- und/oder Kabinettdatei öffnet. Die Sicherheitslücke beruht darauf, dass die Funktion zur Signaturverifizierung "Windows Authenticode" (WinVerifyTrust) und die Windows Kabinettdateianzeige beim Signieren und Verifizieren einer PE- oder Kabinettdatei Dateidigest nicht berücksichtigt. Die Sicherheitslücke kann durch Abändern einer vorhandenen, signierten PE- oder Microsoft Kabinettdatei ausgenutzt werden. Die manipulierte Datei kann nicht verifizierte Signaturbestandteile enthalten. Schadcode kann zur Datei hinzugefügt werden, ohne die Signatur ungültig zu machen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. |
| Testergebnis von den SophosLabs | - |
| Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke | Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen. |
| Eingang des ersten Samples | - |
| Erkennungsdatum | 13. April 2010 |
| Betroffene Software | Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 Windows Server 2003 Service Pack 2 Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-Systeme Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1, und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 Windows Server 2008 für x64-Systeme und Windows Server 2008 für x64-Systeme Service Pack 2 Windows Server 2008 für Itanium-Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-Systeme Service Pack 2 Windows 7 für 32-Bit-Systeme Windows 7 für x64-Systeme Windows Server 2008 R2 für x64-Systeme Windows Server 2008 R2 für Itanium-Systeme |
| Links zu diesem Thema | http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS10-019.mspx http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0486 http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0487 |
| Quelle | MAPP-Programm |
| Updates | 13. April 2010: erste Analyse |
Begriffserklärung
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.
CVE-/CAN-Name:
Derzeit zugewiesener CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.
Bedrohungsstufe (Hersteller):
Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite
Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs
- GERINGES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
- MITTLERES RISIKO - Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
- HOHES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
- KRITISCHES RISIKO - Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).
Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.
Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.
Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.
Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).
Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.
Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.
Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.
Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.
- Artikel-ID: 110676
- Erstellt: 13.04.2010
- Letztes Update: 07.06.2010

